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Jubiläum

Ende Oktober haben wir an drei Tagen unser zehnjähriges Jubiläum gefeiert:

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   Am 28. Oktober „Tag der offenen Tür“ mit vielen Informationen in Form von Gesprächen, Info-Tafeln und Rundgängen.

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Bei Kaffee und Kuchen gab es musikalische Unterhaltung durch die Jazz-Nuggets, das Diakonie-Glücksrad und am Abend eine Theatervorstellung. 

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Aus den Statements der Gäste ließe sich zusammenfassend die folgende Schilderung eines fiktiven Besuchers konstruieren:

„Neugierig darauf, was „Freiwilligen-Forum“ wohl bedeutet, machte ich mich am 28. Oktober auf den Weg ins Gemeindehaus der Poppenbüttler Marktkirche. Durch das Foyer zog bereits Kaffeeduft und neben dem freundlichen Empfang wartete ein vielseitiges Kuchenbuffet von Selbstgebackenem auf die Besucher. Liebevoll in Eigenarbeit dekorierte Tischgruppen im Saal luden zum Verweilen ein. Nach den Grußworten von Diakonie-Vorstand, der FFP-Leiterin Frau Ilse Kalinowski und Hamburger Politikerinnen spielte ein Jazz-Band auf, die so recht den musikalischen Geschmack meiner Generation traf. Zum Takt wippend konnte ich mir währenddessen einen ersten Überblick an den gut bestückten Info-Stellwänden über die Tätigkeiten des FFP verschaffen. Alle Achtung, da war eine ganze Menge an Diensten aufgeführt, wie z. B.

  Besuche bei Senioren, Familienhilfe, Unternehmungen mit Behinderten,

  Hausaufgabenhilfe, Beratung Wohnen im Alter, Kleidersammlungen u.v.m.

Und so viele Personen, die sich in Poppenbüttel ehrenamtlich engagieren! Angefangen hatte es vor 10 Jahren mit 12 Freiwilligen, heute sind es 60, die sich mittlerweile um 320 Anfragen gekümmert haben.

Mein Interesse war geweckt, darum schloss ich mich gern einem Rundgang an. Herr Erich Möller, Vorsitzender des Diakonie-Vereins Poppenbüttel, führte uns als erstes zu den Kirchenkaten bzw. zog uns der Duft von Grillwürstchen dorthin. Diese „Hütten“ hatte ich zwar schon immer von der Straße aus gesehen und mich gewundert, was die sollten. Dass sie Obdachlosen Unterkunft bieten als Vorbereitung zurück zu einem festen Wohnsitz, erfuhr ich erst jetzt. Zwei ehrenamtlich tätige Herren betreuen die nicht immer einfachen Bewohner.

Im Kirchenraum erzählte Herr Möller viel Wissenswertes über den Kirchenbau. Nebenbei ertönte die Orgel, gespielt von einem Herrn aus dem FFP. Auch das können die!

Zuletzt lernten wir den Standort des Diakonie-Vereins und FFP kennen – sprich: das Büro. Gemütlich warm, hell und freundlich war es hier. Die Dame des Bürodienstes hatte auf dem PC eine Dia-Show vorbereitet, mit der uns die Arbeit des FFP vorgestellt wurde. Besonders gefielen mir auf den Fotos die immer lachenden Gesichter der Mitarbeiter/innen. Fragen aus der Gruppe wurden kompetent beantwortet. Ich hatte den Eindruck, dass von hier aus alles bestens organisiert wird.

Beeindruckt von so viel Freiwilligen-Engagement tat ich gern eine großzügige Spende in die beim Kuchenbuffet aufgestellte Spardose. Denn diese Initiative muss unbedingt erhalten bleiben, damit noch viele Bürger/innen die kostenlosen Hilfsdienste in Anspruch nehmen können.

Zu meinem Vergnügen drehte ich abschließend einige Male das Diakonie-Glücksrad und erstand recht brauchbare Gewinne.

Auf dem Nachhauseweg schlich sich ganz leise ein Gedanke in meinen Kopf:

  „Könnte ich mich nicht auch mit meinen Möglichkeiten beim FFP einbringen?“

Also dann auf ein Wiedersehen bei eurem monatlichen Treffen, liebe FFP’ler (und vielleicht kann ich dann an einem eurer so lustigen jährlichen Ausflüge teilnehmen)!“


Am 29 Oktober waren wir „unter uns“. Ein Festabend mit leckerem Buffet, angeregten Gesprächen sowie dem Theaterstück „Glücklich ist, wer vergisst“ von Bodo Kirchhoff.

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Am 30. Oktober Festgottesdienst mit Pastorin Barbara Hanzig und Pastor Dirk Ahrens vom Diakonischen Hilfswerk. Festliche Umrahmung durch den Kirchenchor und dem Posaunenchor. Im Gottesdienst wurde unsere FFP-Leiterin Ilse Kalinowski mit dem Kronenkreuz in Gold der Diakonie ausgezeichnet. Lebhaft ging es beim anschließendem Empfang im Gemeindezentrum zu.

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